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Die 19. World Transplant Games 2013 in Durban sind gestern im Leichtathletik Stadion von Durban feierlich zu Ende gegangen. 1.500 Sportlerinnen aus 60 Ländern haben gemeinsam mit ihren Begleitern eine unvergessliche Weltmeisterschaft erlebt. Die ersten Weltspiele auf afrikanischem Boden waren ein Fest der besonderen Art.

Neben den Medaillen und Spitzenplätzen stand vor allem die Botschaft der WM im Mittelpunkt:

Believe in second chances! Celebrate your starting line!

Diese Botschaft soll den vielen Menschen auf der Welt, die auf der Warteliste sind und auf das lebensrettende Organ warten, Mut machen und motivieren, niemals aufzugeben. Darüber hinaus nutzten die Teilnehmer gemeinsam mit ihren Angehörigen, die mitgereist waren, die Möglichkeit ihren Organspendern, die sie mit einer Ausnahme (Lebendspende / Niere) ja nicht persönlich kennen, zu danken. Sie haben ihnen ein zweites, manchen sogar ein drittes Leben geschenkt und ihnen so ihre Teilnahme an den Weltspielen erst ermöglicht.

Erfolgsbilanz unseres Teams: 1x Silber und 3x Bronze

Österreich war in Durban mit 9 Athletinnen und Athleten vertreten. Das Team hat sich in Südafrika hervorragend geschlagen und kann mit 4 Medaillen und zahlreichen Spitzenplätzen im Gepäck die Heimreise antreten. "Wir haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Auch wenn dieses Mal - so wie bei der letzten WM in Göteborg - keine Goldmedaille dabei war, so können wir mit unserem Abschneiden mehr als zufrieden sein. Vor allem in der zweiten Wochenhälfte feierten wir ungeahnte Erfolge", so die Bilanz von Österreichs Team-Managerin Christine Sepperer.

Erfolgreichster Athlet unseres Teams war der Oberösterreicher Siegi Meschnig. Unser Innviertler Youngster feierte in Durban seine WM-Premiere und holte sich bei seinem ersten Antreten gleich 2x Bronze (Tischtennis: Einzel und Mixed Doppel mit Erika Langbauer). "Ich bin überglücklich. Mit etwas Glück wäre noch mehr möglich gewesen", so Sigi Meschnig am Ende dieser WM.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge zieht ATSF-Obmann Martin Krimbacher Bilanz: " Ich muss dem gesamten Team, allen Helfern und Fans zu ihren Erfolgen gratulieren. Mich ärgert aber vor allem mein persönliches Missgeschick beim virtuellen Triathlon." Der Tiroler durfte sich nur 1 Tag über Bronze freuen. Einen Tag nach dem abschließenden Schwimmbewerb über 400m Freistil war er laut offizieller Ergebnisliste plötzlich nur noch Vierter. "Es war mein Fehler. Da es vor dem Schwimmen keinen offiziellen Zwischenstand gab, habe ich mir mit den Ergebnislisten der beiden anderen Bewerben (5km Straßenlauf / Rad-Straßenrennen über 20km) den Zwischenstand selbst berechnet und dabei einen Teilnehmer aus einer anderen Altersklasse übersehen. Der Rückstand auf Bronze betrug am Ende weniger als 1 Minute. Das hätte ich beim Schwimmen oder schon beim Radfahren aufholen können. "

Großes Dankeschön an das LOC
An dieser Stellen wollen wir uns beim Team des LOC unter der Leitung von Willie Uys und bei allen helfenden Händen im Hintergrund für die tolle Woche in Durban bedanken. Südafirka war eine Reise wert. Danke Willie !

Durban im Rückspiegel

Silber
Jutta Ludwig (K) Tennis / Einzel

Bronze (2)
Siegi Meschnig (OÖ) Tischtennis / Einzel
Tischtennis / Mixed Doppel

Bronze
Erika Langbauer
Tischtennis / Mixed Doppel

Bronze
Uwe Glück (OÖ) LA / Weitsprung

4. Platz
Martin Krimbacher (T) Virtueller Triathlon

5. Plätze
Martin Krimbacher (T) Rad / Zeitfahren
Siegi Meschnig (OÖ) Squash

6. Platz
Maximilian Lang (W) LA / Hochsprung

Finaleinzug
Uwe Glück LA / 100m Sprint / 8.Platz

9. Platz
Maximilian Lang (W) LA / Diskus

10. Platz
Peter Hager LA / Kugelstoßen

12. Platz
Maximilian Lang (W) LA / Speerwurf

Dazu kommen noch zahlreiche Platzierungen im Mittelfeld.

Herzlichen Glückwunsch dem gesamten Team zu euren Leistungen. Wir sind stolz auf euch. Ihr habt Österreichs Farben in Durban würdig vertreten!

Rückblick ohne Worte
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Tag(s) : #Team Austria, #Presseinfos
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